Schützenrundweg St. Marien

Die Entstehung

Einige Wochen vor dem Schützenfest 2013 hatte das amtierende Königspaar
Thorsten I Kotus und Karin I Heisterkamp die Idee, einen Schützenrundweg in
St. Marien ins Leben zu rufen.

 

Aufgrund unserer Ortskenntnis müßte es möglich sein, einen Rundweg in
St. Marien zu gehen, der an den für unseren Schützenvein wichtigsten Orten in St. Marien vorbeiführt und weitere, im Marienviertel bedeutende Punkte zeigt, so Thorsten und Karin.

 

  • Wir können so allen, die den Rundweg gehen eine Möglichkeit bieten, mehr über unseren Schützenverein und das Marienviertel durch eigene Initiative und in freier Natur in Erfahrung zu bringen.
  • Der Rundweg ist eine weitere gute Möglichkeit aufzuzeigen, dass Schützenvereine mehr können, als Schützenfeste zu feiern und das wir etwas für das Gemeinwohl tun.
  • Viele markante Orte im Marienviertel sind es Wert, dass man mehr Wissen über sie erlangen kann, als das man einfach nur wahrnimmt das sie eben da sind.

Die Ideengeber

König Thorsten Kotus & Königin Karin Heisterkamp

Königspaar 2011 - 2013
Königspaar 2011 - 2013

Und mit dieser Idee hatte das Königspaar tatsächlich Recht. Einige Schützen gingen den vorgeschlagenen Rundweg erstmalig ab. Es wurden Fotos geschossen, die Streckenlänge errechnet und vieles andere mehr.

 

Der entstandene Schützenrundweg St. Marien ist rund 3,2 km lang. Die Gehzeit beträgt ca. 40 Minuten.

 

Und wer mag kann am Rande des Weges weitere interessante Orte ansteuern. So zum Beispiel die denkmalgeschützte Marienschule, das durch den Bergbau entstandene Biotop bei Bauer Hagemann, das alte Freibadgelände und vieles andere mehr.

Die Marienschule

Das Biotop bei Bauer Hagemann



Hier die Routenbeschreibung des Rundweges

Ausgangs- und Endpunkt

Das Restaurant "Zum blauen See"

Restaurant "Zum blauen See"   -  Klicke auf das Bild und erfahre mehr
Restaurant "Zum blauen See" - Klicke auf das Bild und erfahre mehr

Ausgangspunkt und Zielpunkt des Schützenrundweg St. Marien ist unsere Vereinsgaststätte, das Restaurant „Zum blauen See“. 

 

In unmittelbarer Nähe des Restaurant befindet sich die Festwiese unseres Schützenvereins. Auf der Festwiese feiern wir seit 1977 unsere Schützenfeste. Eigentümer der Festwiese ist die Familie Rasche. 

 

Am Restaurant treffen sich zu den Schützenfesten die Musikgruppen und die Gastvereine.

Zwischenstation 1

Der Königsforst St. Marien

Der Königsforst St. Marien  -  Klicke auf das Bild und erfahre mehr
Der Königsforst St. Marien - Klicke auf das Bild und erfahre mehr

Vom Restaurant aus führt uns der Weg nach Südosten zum Königsforst St. Marien.
Über die "Luisenstraße" gehen wir entlang der Promenade des "Blauen See" bis zur Straße "Am Strandbad".

Vom Königsforst führt uns der Schützenrundweg weiter zur Geschichtsstation Marienviertel an der Marienkirche, der zweiten Zwischenstation auf dem Rundweg.

Der Spielplatz im Park
Der Spielplatz im Park

Hierzu laufen wir entweder der Straße "Am Strandbad" entlang oder auf der rechten Seite der Straße durch den kleinen Park bis zum "Nöttenkamp". Auf dem Weg kommen wir an einem in dem Park liegenden Spielplatz vorbei. 

 

Wir biegen links in den "Nöttenkamp". Den "Nöttenkamp" laufen wir bis zum Ende hoch, biegen rechts ab auf die "Bismarckstraße". Nach rund 200 m biegen wir links auf die Straße "An der Marienkirche" ab und laufen auf die Marienkirche zu. Rechts neben der Marienkirche steht die Geschichtsstation St. Marien. 

 

Zwischenstation 2

Geschichtsstation Marienviertel

Die Geschichtsstation Marienviertel
Die Geschichtsstation Marienviertel

Die Errichtung dieser Geschichtsstation hat unser verstorbener Schützenbruder Bruno Tomkowitz angeregt. An der inhaltlichen Gestaltung und der Finanzierung war der Schützenverein St. Marien mit mehreren Schützenbrüdern und fördernd beteiligt. 

 

Nächster Anlaufpunkt ist Lunemanns Wirtshaus, das Gründungslokal des Schützenvereins St. Marien Dorsten e.V.

 

Um zu Lunemanns Wirtshaus zu gelangen führt uns der Weg von der Geschichtsstation geradeaus auf die "Marienstraße". Wir biegen links ab. Nach ca. 100 m erreichen wir Lunemanns Wirtshaus. 

Bocciabahn hinter der Marienkirche, errichtet von der KAB St. Marien

Spielplatz gegenüber Lunemanns Wirtshaus


Die Geschichtsstation / Text
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Das Gründungshaus unseres Schützenvereins

"Lunemanns Wirtshaus"

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Am 22. Juni 1975 fand hier eine Sitzung statt während der die Gründung des Schützenvereins St. Marien Dorsten e. V. beschlossen wurde (Siehe Geschichte).

 

Noch heute ist Lunemanns Wirtshaus ein wichtiger Bestandteil des Vereinslebens unseres Schützenvereins. Hier finden sowohl Sitzungen/Versammlungen des Offizierskorps, als auch des Vorstand und des erweiterten Vorstand statt.

 

 

Von hier aus führt der Rundweg zum Ehrenmal unseres Schützenvereins auf dem Marienfriedhof, die dritte Zwischenstation auf dem Schützenrundweg.

Entlang der "Marienstraße" gehen wir bis zum "Lunerweg". Wir biegen links ab und folgen dem "Lunerweg" bis zur Ecke "Lunerweg/Riedweg". Hier befindet sich der Eingang zum Marienfriedhof.

 

Auf dem "Lunerweg" kommen wir an zwei geschichtlich interessanten Orten vorbei. Zunächst ist da das Sühnekreuz Lunerweg - dann die Kapelle Lunemann/Krampe.

 

Das Sühnekreuz Lunerweg

Die Kapelle Lunerweg


Die Überlieferung zum Sühnekreuz Lunerweg

Im Marienviertel ist im Rahmen der Heimatpflege auch das Martinskomitee/die Maibaumgesellschaft tätig. Unter der Leitung von Hans-Josef Scholtholt und Baumeister Helmut Alfes wurden im Jahre 1999 zwei Sühnekreuze mit Krone in St. Marien aufgestellt. Am Standort Luner Weg und in der Wenge bei Kiekenbeck.  

 

Hier die mündlichen und schriftlichen Überlieferungen des Kreuzes am Lunerweg:

 

In der Mitte des 16. Jahrhundert kam es zu wiederholten Streitigkeiten zwischen der Stadt Dorsten und dem Matthias von Westerholt der gleichzeitig Herr von Lembeck war. Es ging um Landrechte von Dorstener Bürgern.

 

Zu einem besonders schweren Zwischenfall kam es im Jahr 1592. Hierbei wurde am 10. August der Dorstener Kaufgildemeister Heinrich Palen gefangen genommen und von den gottlosen Soldaten des Matthias von Westerholt Herr zu Lembeck, so jämmerlich zerschlagen das er am 04. September verstarb. Weitere Einzelheiten kann man auf seinem Grabmal in der Agatha Kirche in Dorsten nachlesen.

 

Da sich die Tätlichkeiten überwiegend im Marienviertel abspielten, errichtete


man ein Sühnekreuz am jetzigen Lunerweg. Dieses Kreuz sollte als Mahnung verstanden werden weitere kriegerische Tätlichkeiten zu unterlassen.

 

Im 19. Jahrhundert wurde dieses Kreuz im Volksmund Lunerweg Kreuz genannt. Eine genaue Darstellung des Kreuzes befindet sich im Heimatkalender von 1926 auf einem Holzstich der die in der Entstehung begriffene Mariengemeinde zeigt. Den Holzstich fertigte die Lehrerin Anna Wichelhaus an. Die Darstellung des Holzstiches diente als Unterlage für die Herstellung des neuen, 1999 aufgestellten Kreuzes.

 

Für die junge Mariengemeinde war das Kreuz von besonderer Bedeutung, als im Jahre 1916 mit Ernennung der Mariengemeinde zur Rektoratsgemeinde auch eine Genehmigung für eine Fronleichnamsprozession erteilt wurde. Im Mai 1916 legte der Kirchbauverein den Prozessionsweg fest. Hierbei übernahm die Familie Lunemann eine Segenstation, die vor dem Kreuz aufgebaut wurde. Nachdem Bernhard Lunemann im Jahre 1930, im Schnittpunkt Lunerweg und Möllenweg eine Kapelle errichtete, wurde diese anstelle des Platzes vor dem Lunerweg Kreuz als Segenstation für die Fronleichnamsprozession genutzt.   


Eine Variante zu diesem Teilstück

Das Biotop hinter der Gerhard Hauptmann Realschule

Das Biotop hinter der Gerhrad Hauptmann Schule
Das Biotop hinter der Gerhrad Hauptmann Schule

Wer mag kann aber auch eine andere Variante wählen. Diese führt über den Fussweg am Biotop hinter der Gerhard Hauptmann Realschule vorbei.

 

Dazu biegen wir unmittelbar hinter Lunemanns Wirtshaus nach links auf den Fußweg ab, folgen dem Fussweg bis zum Biotop, halten und dann rechts und biegen oben an der Brücke über den Wienbach links auf den "Lunerweg"

Zwischenstation 3

Das Ehrenmal auf dem Marienfriedhof

Die Steele auf dem Ehrenmal

Schwester Paula, Tisa Gräfin von der Schulenburg, Klicke auf das Bild

Die Steele, Wappen Tisa von der Schulenburg
Die Steele, Wappen Tisa von der Schulenburg

Die Dorstener Künstlerin Schwester Paula `Tisa Gräfin von der Schulenburg` konnte dazu gewonnen werden das Vereinsemblem und die Bataillionsfahne zu entwerfen. Schwester Paula war auch maßgeblich an der Gestaltung unseres Ehrenmahls auf dem Marienfriedhof beteiligt.

 

Am 04. September 1976 wurde das auf dem Marienfriedhof mit viel Engagement errichtete Ehrenmahl geweiht. Die Fahnenweihe fand auf dem Hof Krampe statt. Hierbei trat das Offizierskorps mit neuen Uniformen an. Entgegen der Farbe der Uniform vieler Dorstener Schützenvereine wurde hierfür ein grauer Stoff gewählt. An den Festball im vereinseigenem Zelt auf dem Hof Krampe erinnern sich nicht nur auswärtige Schützen heute noch gern.

 

“Das Fest, das ich in allen Phasen mitgemacht habe, war eine einmalige Darbietung freundschaftlicher Verbundenheit, getragen von einer Mitgliedschaft, die in über 1000 freiwilligen Arbeitsstunden zu großen persönlichen Opfern bereit gewesen ist. Das Ehrenmahl ist von bleibendem, hohen künstlerischem Wert.“

Zitat aus dem Leserbrief von Dr. Dr. Josef Wiethoff vom 07. September 1976

 

 

Von Ehrenmal aus geht es zurück zum Ausgangspunkt zum Restaurant „Zum blauen See“. 

 

Abstecher: Zeugen des Bergbaus in Dorsten

Das Biotop bei Bauer Hagemann

Einen lohnenden Abstecher vom Rundweg stellt das Biotop bei Bauer Hagemann da. Die jetzt sichtbare Wasserfläche war noch bis vor einigen Jahren echtes Ackerland. Durch den Berbau in Dorsten bedingt kam es hier zu Bergsenkungen. Es bildete sich dieses Biotop. Die Bahnlinie trennt die Wasserfläche. Hinter der Bahnlinie befindet sich, etwas versteckter, eine mindestens noch einmal so große Wasserfläche. 

Die Gaststätte "Jägerheim"

Die Gaststätte Jägerheim
Die Gaststätte Jägerheim

Hierzu gehen wir den "Riedweg" in Richtung Westen bis zur "Bismarckstraße". Wir biegen links ab und gehen die "Bismarkstraße" entlang bis zur "Luisenstraße".

 

An diesem Stück der Wegstrecke liegt die Gaststätte „Jägerheim“. Kompanielokal
der 1. Kompanie unseres Vereins und Vereinsgaststätte des Fanfarencorps Hervest Dorsten. Bei Renate und Günther findet das schon traditionelle Gründonnerstags-Doppelkopfturnier unseres Vereins und der Tag der letzten Kämpfer - Montag nach dem Schützenfest - statt.

 

An der Ecke "Bismarkstraße/Luisenstraße" biegen wir rechts ab, laufen am Königsforst
St. Marien vorbei bis zum Ausgangs – und Endpunkt des Rundweges, dem Restaurant „Zum blauen See“.
 

Endpunkt des Schützenrundweg St. Marien

Das Restaurant "Zum blauen See"

Das Restaurant "Zum blauen See"

Unsere Festwiese



Am Endpunkt des Schützenrundweg St. Marien lädt der idyllisch gelegene Biergarten des Restaurant "Zum blauen See" bei entsprechendem Wetter geradezu zum verweilen ein.

 

Und wer möchte kann den Rundweg beliebig erweitern. Zum Beispiel mit der Runde um den "Blauen See".




Unser Königspaar

König Manuel I.

Kabbe

mit seiner

Königin Annette II. Krampe


Sich selbst nur Freude machen,

macht keine Freude.

Freude macht nur Freude,

wenn sie geteilt wird.


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